1.5.1 Grundsätzliches

Alle Kommunikation wird derzeit über IPv4 realisiert, entsprechend beschränkt sich auch die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen auf die IPv4-spezifischen Parameter und die Deaktivierung der Nutzung von IPv6.

Linux-Clients werden in denselben gemäß Adresskonzept zugewiesenen IP-Netzen betrieben wie Windows-Clients. Da beide Geräteklassen demselben Sicherheitsniveau zugewiesen werden können, stellt dieses kein Sicherheitsrisiko dar, sondern bietet diverse im Folgenden beschriebene Vorteile.

Die Netzwerkkonfiguration auf den Linux-Arbeitsplätzen erfolgt grundsätzlich automatisch, also über einen DHCP-Service. Eine manuelle Einstellung von IP-Adressen oder sonstiger Parameter sollte niemals direkt am Gerät erfolgen. Falls es Anforderungen gibt, die eine unveränderliche IP-Adresse für ein oder mehrere Geräte verlangt, so ist dieses über entsprechende Reservierungen an die MAC-Adresse innerhalb des DHCP-Service zu realisieren oder über die zentralen Mechanismen der Konfigurationsverwaltung umzusetzen.